Über trakki: gebaut von jemandem aus dem Außendienst
Von Manuel Ober · · 3 Minuten Lesezeit
Wo ich herkomme
Im Außendienst plante ich die Woche am Sonntagabend. Eine Woche planen heißt: herausfinden, wer fällig ist, wann welcher Kunde offen hat und wer nah genug für denselben Tag liegt. Ein Werkzeug, das mir das abnimmt, habe ich nicht gefunden.
Warum es trakki gibt
Firmensysteme sind für die Firma gebaut. Sie sammeln Berichte, zeigen Zahlen und gehören dem Vertriebsleiter. Beim Planen der Woche helfen sie dem Einzelnen kaum, und die Kundenliste liegt am Ende beim Anbieter.
Routenplaner bringen dich von A nach B, wenn du die Adressen schon hast. Wer fällig ist, wann die Apotheke Mittagspause macht und was beim letzten Besuch war, wissen sie nicht.
Also habe ich trakki gebaut, nach drei Regeln:
- Die Karte zeigt, wer dran ist. Wie oft du jeden Kunden besuchst, legst du selbst fest: zum Beispiel alle 60 Tage oder sechsmal im Jahr. Auf der Karte ist rot überfällig, gelb bald fällig und grün in Ordnung.
- Der ganze Tag zählt, nicht nur die nächste Fahrt. Die kennt das Navi. trakki legt die Woche nach Fälligkeit an und rechnet jeden Tag mit Fahrzeiten, Öffnungszeiten und Pause.
- Die Kundenliste liegt bei dir. Sie ist auf deinem Gerät gespeichert. Es gibt kein trakki-Konto und keinen trakki-Server, deshalb sehe ich deine Liste nicht. trakki wertet auch nicht aus, was du in der App tust.
Alles andere in trakki folgt aus diesen drei Regeln. Ob du Firmendaten in einem eigenen Werkzeug verwenden darfst, regelt dein Arbeitgeber. Frag im Zweifel vorher nach.
Von einer Person gebaut
trakki baut eine Person: ich. Das hat Folgen, die ich nicht verstecke.
Es gibt keine Hotline. Jede Mail liest jemand, der die App kennt, weil er sie gebaut hat. Es gibt keine Produktabteilung, aber schreibst du mir, dass dir etwas fehlt, kommt es auf meine Liste. Und es gibt keine Werbung und keine Geldgeber, die an deine Daten wollen.
Besser wird trakki deshalb durch Rückmeldungen. Was fehlt, was stört, was du anders machen würdest: support@trakki.at. Ich antworte selbst.
Wo trakki steht
trakki startet in Österreich: für iPhone und iPad im App Store, für Android auf Google Play und für Windows im Microsoft Store, dazu Apps für Apple Watch und Wear-OS-Uhren. Das genaue Datum je Fassung nenne ich, sobald es feststeht.
Willst du zum Start eine Mail bekommen, trag deine Adresse unten nach den häufigen Fragen ins Feld „Sag mir Bescheid, wenn die App da ist“ ein. Bis dahin kannst du auf der Startseite die echte App im Browser ausprobieren, mit Beispielkunden.
Was trakki im Einzelnen kann, steht auf der Seite Außendienst-App. Wie ich Wochen plane und Gebiete einteile, steht in den Ratgebern.
Häufige Fragen
Was passiert mit trakki, wenn du keine Zeit mehr hast?
Deine Kundenliste liegt auf deinem Gerät, nicht bei mir. Du kannst den Stand jederzeit als Datei sichern und deine Besuche als Excel herausgeben. Verschwindet trakki, bleibt deine Liste bei dir. Auch deshalb gibt es keinen trakki-Server.
Ist trakki ein Werkzeug für mein Team?
Nein, mit Absicht. trakki ist für den Einzelnen, der seine Woche selbst plant. Ein Team-CRM ersetzt es nicht. Die Besuche gibst du als Excel dorthin weiter.
Kann ich mitreden, was als Nächstes kommt?
Ja. Schreib mir, was dir fehlt. Ich sammle alles, und was mehrere brauchen, kommt zuerst.